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Die Schwitzhütte schwitzhuette

 

 

Eine Schwitzhütte ist eine  aus gebogenen Ästen geformte Kuppel, die mit Decken abgedunkelt wird. Je nach Größe finden in ihr bis zu 15 und mehr Personen Platz.

In der Hüttenmitte befindet sich eine Mulde. In diese werden glühende Steine gelegt. Diese wurden zuvor über mehrere Stunden in einem Feuer außerhalb der Hütte erhitzt.

Diese Steine, die s.g. „Steinmenschen“, werden in der Schwitzhütte mit erlesenen Kräutern begrüßt und immer wieder mit Wasser übergossen. Dadurch entsteht ein intensives, wohlduftendes und feuchtheißes Klima.

Im schamanischen Kosmos ist alles belebt und beseelt. In diesem Ritual geben diese Steine ihr „Leben“, wodurch wir eine physische und spirituelle Reinigung und Heilung erfahren und unser Geist wachsen kann.

Die verschiedensten Völker fast aller Kontinente reinigen und heilen sich in der Schwitzhütte seit tausenden von Jahren. Seither begleiteten die Geistwesen jedes Volk und leiten es an, wie die Zeremonie durchzuführen ist. Daher gibt es auch viele  verschiedene Arten an Schwitzhüttenzeremonien.

Doch die Schwitzhütte ist schon immer ein Ort der Befreiung und der Visionen - ein mystischer an man sich Ort geborgen fühlt  im Schoss unserer Mutter Erde. Dort können wir unsere Ängste, Zweifel, Sorgen sowie und die verschiedensten Fassaden unseres eigenen Ego’s abgelegen.

Wenn wir in die Schwitzhütte gehen, bedeutet das u. a., dass wir uns dem Mysterium der Wandlung offen und vertrauensvoll hingeben. Wir müssen bereit sein, all das sterben zu lassen, was uns daran hindert, zu einer kompletten „Einheit“ zu wachsen.

Durch die Vereinigung von Feuer, Erde, Luft und Wasser – den Elementarkräften – können sich unsere Wünsche und Bitten transformieren. Wir werden Eins mit der Schöpfungskraft und dem unendlichen Universum....

 

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